Radtour: Rund um den Kaiserstuhl

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Burkheim erreiche ich von der Seite, wo man am Ortseingang vom Kräuterhof begrüsst wird.

Hier kann man prima Kräuter einkaufen.

Ich nutze die Gelegenheit, um mir ein paar Arnikablüten zu besorgen, denn ich will eine Arnika-Tinktur ansetzen für Cremes und Gels.

Vor dem Kräuterhof gibt es ein grosses Beet mit allerlei Kräutern.

Die grösste Pflanze ist ein Mönchspfeffer-Strauch, der inzwischen weit mehr als mannshoch ist. Er beherrscht das ganze Beet.

Zahlreiche der roten Früchte reifen an dem Strauch heran.

Unser kleiner Mönchspfeffer im Garten, den ich übrigens im Frühjahr hier gekauft habe, ist zwar inzwischen auch schon fast hüfthoch, aber noch sehr dünn und für reichliche Früchte muss er wohl noch ein paar Jährchen wachsen.

In der Nähe stehen Weiden an einem kleinen Bach, den ich überqueren muss.
Die alte Mittelstadt von Burkheim lasse ich rechts liegen und fahre links an der Mauer des Schlossbergs vorbei.

Wer sich für diese Tour genügend Zeit mitgebracht hat, und die Burkheimer Mittelstadt noch nicht kennt, sollte aber unbedingt einen Abstecher dorthin machen, denn Burkheims Altstadt ist wirklich sehenswert.

Von der Rückseite des Ortes habe ich einen guten Blick auf die Schlossruine.
An der Böschung des Weinbergs blühen einige Gänsedisteln.

Zumindest sehen die Pflanzen aus wie Gänsedisteln, auch wenn die Blüten üppiger sind als bei den Gänsedisteln in meinem Garten.

Der Weg führt zuerst an einem Weinberg vorbei und geht dann bald in einen Wald über.

Hier sind die Rheinauen, wo früher der Rhein floss, inzwischen sind es nur noch Altrhein-Arme, die meist nur eine geringe Fliessgeschwindigkeit haben.

Dieser Rheinaue-Wald ist voller Springkraut, das hier sehr schön blüht, aber auch deutlich zeigt, wie es andere Pflanzen verdrängt.

Glücklicherweise ist das eingewanderte Springkraut nicht überall in dieser Gegend so massiv vertreten.

Beim Anblick dieser Pflanze habe ich immer ganz gemischte Gefühle, denn einerseits gefällt sie mir sehr gut, aber andererseits finde ich es auch schlimm, dass sie anderen Pflanzen den Platz wegnimmt.

Viel unauffälliger und kleiner steht auch die Hain-Sternmiere am Wegrand und zeigt ihre netten weissen Blüten.
Weiter geht es durch den lichten Wald, leider auf einem streckenweise holprigen Weg.

Den feinen Kies, aus dem der Weg weitgehend besteht, finde ich ja noch ganz ok, obwohl mein Fahrrad auch diesen nicht so mag, aber die groben steinigen Hoppel schütteln mein Fahrrad schon ordentlich durch, sodass mir Angst und Bange um meine Reifen wird.

Glücklicherweise steckt das Fahrrad diese Strapazen aber gut weg und schliesslich ist es auch nur ein überschaubares Stück Weg mit Hoppelsteinen.

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