Wanderung: 11.4.2007: Frühling auf dem Limberg

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Ein Stichweg führt zu einem Steinbruch.

Hier sieht man drei Schichten Gestein.

Unten eine Lavaschicht, in der Mitte Tuff und darüber eine zweite Lavaschicht.

In den Gesteinen sollen die verschiedensten edlen Mineralien eingeschlossen sein, unter anderem sogar Opale. Das kann ich ja kaum glauben, aber es steht auf einer Infotafel.

Bestimmt sind es nur winzige Spuren von Opal, sonst wären hier ja massenhaft Edelsteinsammler unterwegs.

Am Boden liegen etliche interessant aussehende Steine.

Hier einer in dunkelrot-schwarz mit weiss schimmernder Bänderung.

Da hier ein Natuschutzgebiet ist, rühre ich nichts an, sondern knipse den Stein nur, auch wenn es mir in den Fingern juckt, einen mitzunehmen. Aber die Wanderer nach mir, wollen die Steine ja schliesslich auch noch sehen. Und ausserdem will ich mich nicht mit schweren Steinen belasten, auch wenn sie noch so klein sind.

Am Fuss des Steinbruchs sieht man eine Höhle neben einem Efeubewuchs.

Auf der Infotafel wird ausdrücklich vor Steinschlag gewarnt, darum gehe ich nicht zu der Höhle. Sonst hätte es mich wohl schon gereizt, mal einen Blick hinein zu werfen.

In dem Steinbruch sah ich noch etliche andere sehr interessante Steine.

Viele dieser Steine haben lauter weisse Punkte in ihrer dunkelrot-schwarzen Grundmasse.

Die damaligen Vulkanausbrüche müssen ziemlich interessant gewesen sein.

Hinter dem Steinbruch komme ich durch einen ehemaligen Niederwald.

Hier wurden die schnellwachsenden Bäume früher schon in jungen Jahren abgeschnitten, weil man auf diese Weise insgesamt besonders viel Holz zum Heizen gewonnen hat.

Inzwischen dürfen die Bäume aber ungestört hochwachsen, weil hier ein Naturschutzgebiet ist.

Hier in dem lichten Wald stehen massenhaft stinkende Nieswurze.

Einige davon blühen sogar noch ganz zart und man kann die schotenartigen Früchte noch nicht sehen.

Die Pflanzen stinken übrigens nicht, zumindest rieche ich keinen Gestank. Dass es stinkende Nieswurze sind, weiss ich aus einem Bestimmungsbuch.

Auch ein paar Lungenkraut-Pflanzen stehen am Wegesrand.

Im Gegensatz zu den exotischeren Pflanzen hier, sind sie hier aber eher selten und kommen nur an einer Stelle vor.

Mittelhohe Büsche wachsen im lichtdurchfluteten Wald und zeigen viele gelbe Blüten.

Zuerst dachte ich ja, es sei eine Ginsterart, aber in dem Buch über den Limberg steht, es diese Sträucher "Strauchwicken" sind.

Sie sind typische Pflanzen in trockenen Wäldern mit viel Licht.

Hin und wieder sieht man auch Baumblüten, die an Kirschbäume erinnern.

Vielleicht sind es ja wilde Kirschen, vielleicht aber auch eine andere Art mit leckeren Früchten.

Leider kann ich die Baumarten noch nicht anhand ihrer Blüten erkennen. Da habe ich noch viel zu lernen.

Je weiter ich komme, desto mehr Veilchen treffe ich an.

Die Veilchen sind heller als die Veilchen in unserem Garten. Und sie sind deutlich später dran, denn im Garten ist die Veilchenblüte schon vorbei.

Wie freundlich sie aus dem Unterholz des Waldes blinzeln.

Mein Herz schlägt hoch vor lauter Freude über diesen Frühlingswald.

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